Neu: Die Nicht-Chirurgische Kastration
Wenn die Hormone verrückt spielen …

Es gibt eine sichere, sanfte und reversible Alternative zur chirurgischen Kastration. Warum eine Kastration? Es gibt viele Gründe, warum eine Kastration in Erwägung zu ziehen ist: Gesundheitliche Gründe, z.B. Prostataerkrankungen; Verhinderung einer unerwünschten Fortpflanzung, insbesondere wenn Rüde und Hündin in einem Haushalt lebenVerhaltensprobleme, z.B. übersteigerter Sexualtrieb, Markieren, Streunen. Bislang war ein... Weiterlesen
Magendasseln richtig bekämpfen
Auf den Magen geschlagen:

Die Magendasselfliegen (Gasterophilus intestinalis) werden umgangssprachlich auch als Magendasseln oder Magenbremsen bezeichnet. Ihre Larvenstadien bohren sich in die Magenschleimhaut der Pferde und können hier schwere Entzündungen hervorrufen. Durch eine strategische Behandlung kann man Gesundheitsschäden, Wachstumsverzögerungen und Konditionsschwächen vorbeugen. Die rotgelben bis kastanienbraunen erwachsenen Fliegen erreichen eine Länge von eineinhalb bis... Weiterlesen
APP - ein Erreger mit vielen Gesichtern
APP - Bessere Leistungen nach Impfung
Die zweimalige Impfung der Ferkel in der 6. und 10. Lebenswoche kann in Betrieben mit APP-Problemen die Wirtschaftlichkeit verbessern. Das belegen die Ergebnisse eines in den Niederlanden durchgeführten Feldversuchs mit über 10 000 Ferkeln aus mehreren Betrieben. Eingesetzt wurde hier die Serotyp übergreifend wirksame Vakzine „Porcilis APP”. Im Vergleich der... Weiterlesen
Borreliose - Impfung

Borreliose, Lyme-Disease:
Borrelien zählen – so wie die Erreger der menschlichen Syphillis – zu den Spirochäten. Gelangen die Borrelien durch einen Zeckenbiss einmal in den Körper, können sie – trotz Antibiotikatherapie - lebenslang im Körper bleiben und immer wieder Krankheitssymptome oder schwere Spätschäden, sogar Autoimmunerkrankungen, verursachen.
Je nach Region sind bis zu 35 % der Zecken Überträger der Borreliose – in einzelnen Gebieten können sogar bis zu 3 von 4 Zecken Borrelien enthalten (sog. Hochendemiegebiete). Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung. Da Zentraleuropa /Österreich als Hochendemiegebiet für Borrelien gilt, sollten Hunde, die häufig draußen sind, gegen Borreliose geschützt sein.

Nach der Übertragung der Borrelien auf den Hund können sich diese durch schraubenförmige Bewegungen aktiv im Gewebe fortbewegen und verbreiten sich von der Eintrittsstelle (Zeckenstich) in alle Richtungen weiter. Durch ständige Veränderung ihrer Oberfläche entziehen sich die Borrelien geschickt ihrer Elimination durch das Immunsystem. Dadurch kommt es – durch eine hohe Erregerzahl und die ausgelöste Immunabwehr des Hundes – zu Entzündungsreaktionen und anderen Symptomen.
| Symptomübersicht beim Hunde | |
| 1. Stadium | zumeist unerkannt (Fieber, Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit) |
| 2. Stadium | Gelenkentzündungen, Lahmheit |
| 3. Stadium | irreversible Haut-, Nieren-, Nerven- und Herzmuskelschäden |
Wie wirkt die Impfung?
Verhinderung der Borrelienübertragung durch die Zecke
Saugt eine mit Borrelien befallene Zecke Blut an einem geimpften Hund, nimmt sie mit dieser Blutmahlzeit auch die gebildeten Antikörper auf. Diese Antikörper gelangen dann in den Mitteldarm der Zecke. Dort binden sie sich an die Borrelien, wodurch diese den Zeckendarm nicht mehr verlassen können. So entfaltet die Impfung ihre Wirkung bereits in der Zecke, indem die Borrelien im Zeckendarm absterben. Der Erreger kann nicht übertragen werden. Man spricht in diesem Fall von einer sterilen Immunität. Da die Antikörper im Hund im Lauf der Zeit abgebaut werden, und eine natürliche Infektion keinen Schutz induziert, ist eine regelmäßige Impfung wichtig! Zu empfehlen ist der Impfschutz für alle Hunde, die sich oft im Freien aufhalten, oder die bekanntermaßen häufig von Zecken befallen werden.
Überblick Impfstoffe Hund
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